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Internationaler Arbeitskreis 

für Verantwortung in der Gesellschaft e.V.

International Working Group for Responsibility toward Society
Международная рабочая група «Ответственность в обществе»
Geschäftsstelle:  Dr.Hans Penner  D-76351 Linkenheim-H - E-Mail: hanspenner@gmx
.de  


 

IAVG-Internet-Dokumentationen
Allgemeines über den IAVG

www.iavg.org/allgemeines.htm / Stand: 05.07.2005

 

Die Gegenwart ist durch eine unüberblickbare Datenflut sowie durch eine verwirrende Vielfalt weltanschaulicher Meinungen gekennzeichnet. Der Internationale Arbeitskreis für Verantwortung in der Gesellschaft e. V. (IAVG) bemüht sich um sorgfältige, zuverlässige und kurzgefaßte Informationen über aktuelle relevante Sachverhalte. Der IAVG erstellt zu diesem Zweck "IAVG-Internet-Dokumentationen". Eine begründungsfähige Meinungsbildung setzt Wertmaßstäbe voraus. Wir sind davon überzeugt, daß der biblisch fundierte Schöpfer- und Christusglaube eine unverzichtbare Orientierungshilfe auch für unsere Zeit darstellt. Für Inhalte von Verweisen (links) wird keine Verantwortung übernommen.

Inhaltsverzeichnis

1. Die Gründung des IAVG
2. Die Erfordernisse der Informationsgesellschaft
3. Die Weltanschauliche Basis des IAVG
4. Die Arbeitsweise des IAVG
5. Einladung zur Mitarbeit
6. Spendenkonto

1. Die Gründung des IAVG

Der Internationale Arbeitskreis für Verantwortung in der Gesellschaft (IAVG) wurde im Mai 1997 in Karaganda (Kasachstan) aus privater Initiative von Peter Derksen, Viktor Fast, Pawel Kulikow und Hans Penner gegründet. Anlaß gaben die erheblichen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme dieses Landes sowie die Überzeugung, daß eine solide ethische Basis zu den unverzichtbaren Voraussetzungen für den Wohlstand eines Landes gehört. Der IAVG setzt sich aus christlich orientierten Fachleuten zusammen und vertritt keine Institution, Interessengruppe oder Partei.

Am 23.01.1999 wurde der Internationale Arbeitskreis für Verantwortung in der Gesellschaft e.V. (IAVG) mit 9 Gündungsmitgliedern gegründet. (Gründungsansprache) (Satzung).
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2. Die Erfordernisse der Informationsgesellschaft

Die Gegenwart ist durch die Entstehung einer Informationsgesellschaft gekennzeichnet. Wir erleben eine kaum zu bewältigende Daten- und Nachrichtenflut. Als Information können im eigentlichen Sinne nur Nachrichten aufgefaßt werden, die vom Empfänger verstanden und geistig verarbeitet wurden. Eine Bewältigung der Gegenwartsprobleme ist nur durch zuverlässige Informationen möglich. Aus diesem Grund bemüht sich der IAVG, Daten und Nachrichten zu sichten, zusammenzufassen, zu ordnen und aufzubereiten. "Wissenschaft ist Erkenntnis des Wirklichen zu zweckvollem Handeln". Dieser Ausspruch von Adolf von Harnack, dem Initiator der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, heute Max-Planck-Gesellschaft, zeigt, daß nur fundierte Sachkenntnis in Verbindung mit moralischem Handlungswillen langfristige Problemlösungen ermöglicht. Das gilt insbesondere für die Politik.
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3. Die Weltanschauliche Basis des IAVG

Zur Erläuterung der weltanschaulichen Basis der IAVG mögen drei hervorragende Persönlichkeiten der neueren Geschichte zitiert werden. Konrad Adenauer war der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und trug wesentlich zur Versöhnung von Deutschland und Frankreich bei. Werner Heisenberg war Nobelpreisträger für Physik und war wesentlich an der Enstehung des modernen physikalischen Weltbildes beteiligt. Wilhelm Röpke war Nationalökonom und Miturheber der Sozialen Marktwirtschaft, die den Wiederaufbau Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, ab 1948 im Westen und ab 1990 im Osten, ermöglichte.

"Die christliche Wertauffassung allein gewährleistet Recht, Ordnung und Maß, Würde und Freiheit der Person und damit eine wahre und echte Demokratie, die sich nicht auf das formelle Geschehen im Staate beschränken darf, sondern das Leben des einzelnen wie das der Völker tragen und durchdringen soll. Wir betrachten die hohe Auffassung des Christentums von der Menschenwürde, vom Wert eines jeden einzelnen Menschen als Grundlage und Richtschnur unserer Arbeit im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben unseres Volkes." (Adenauer 1965)

"Wenn man in dieser westlichen Welt fragt, was gut und was schlecht, was erstrebenswert und was zu verdammen ist, so findet man doch immer wieder den Wertmaßstab des Christentums auch dort, wo man mit den Bildern und Gleichnissen dieser Religion längst nichts mehr anfangen kann. Wenn einmal die magnetische Kraft ganz erloschen ist, die diesen Kompaß gelenkt hat - und die Kraft kann doch nur von der zentralen Ordnung her kommen -, so fürchte ich, daß sehr schreckliche Dinge passieren können, die über die Konzentrationslager und die Atombomben noch hinausgehen." (Heisenberg 1973)

"Das Wirtschaftsleben spielt sich selbstverständlich nicht in einem moralischen Vakuum ab. Es ist vielmehr dauernd in Gefahr, die ethische Mittellage zu verlieren, wenn es nicht von starken moralischen Stützen getragen wird, die eben vorhanden sein und unablässig gegen Fäulnis imprägniert werden müssen. Andernfalls muß schließlich ein System freier Wirtschaft und mit ihm die freie Staats- und Gesellschaftsordnung zusammenbrechen." (Röpke 1979)

Das Christentum geht auf Jesus Christus zurück. Der IAVG betrachtet das machtpolitisch orientierte europäische Christentum, das Inquisitionen und Kreuzzüge veranstaltet hat, als Summe der Mißverständnisse um Jesus Christus. Die neutestamentlichen Berichte zeigen, daß Jesus Machtausübung in Glaubensfragen und die Diffamierung Andersdenkender strikt abgelehnt hat. Seine Lehre kann in wenigen Punkten zusammengefaßt werden:
- Wir sollen allein Gott, den Schöpfer lieben und anbeten und sollen keinen Ideologien anheimfallen.
- Wir sollen unsere Mitmenschen lieben wie uns selbst.
- Das Kernproblem der Menschen ist das Schuldproblem. Jesus hat das Schuldproblem der Menschheit grundsätzlich gelöst durch seinen freiwilligen Tod am Kreuz und seine leibliche Auferstehung.
- Zur Lösung der sozialen Probleme baut Jesus ein weltweites, nicht hierarchisch organisiertes Netz von intakten eigenverantwortlichen Gemeinden auf. Diese Gemeinden sind aufgeschlossen für alle Menschen und ihre Nöte. Die Gemeinden selbst setzen sich aber ausschließlich aus Menschen zusammen, denen Gott die Messianität von Jesus persönlich offenbart hat.
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4. Die Arbeitsweise des IAVG

Der IAVG bildet ein Kontaktnetz von Personen, die sich mitverantwortlich für die Gestaltung unserer Gesellschaft fühlen und bereit sind, im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag für das Gemeinwohl auf der Grundlage der christlichen Werteordnung zu leisten. Es wird davon ausgegangen, daß die Mitarbeit im IAVG keine wesentliche zusätzliche Belastung darstellt, sondern im Sinne einer geistigen Arbeitsteilung eine Entlastung.

Der IAVG nutzt das neue Medium Internet, um zu aktuellen Sachthemen im Internet abrufbare Dokumentationen zu erstellen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Medien können die IAVG-Internet-Dokumentationen laufend aktualisiert, korrigiert, verbessert und ergänzt werden. Ein weiterer Vorteil der IAVG-Internet-Dokumentationen besteht in ihrem Diskussionsteil. Hier können die Meinungen von Verantwortungsträgern zu den betreffenden Themen dargelegt und erörtert werden.

Eine weitere Möglichkeit des IAVG besteht in der Möglichkeit, lokale Vortragsveranstaltungen durchzuführen, wenn hierzu die Bereitschaft besteht.
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5. Einladung zur Mitarbeit

Wenn Sie der weltanschualichen Basis des IAVG zustimmen und von Ihnen erarbeitete Beiträge dem Internet zur Verfügung stellen oder sich an Diskussion und Meinungsbildung beteiligen möchten, sind Sie herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Es genügt eine formlose Mitteilung Ihrer Absicht und Ihrer Anschrift.
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6. Spendenkonto

Eingehende Spenden werden für die technische Verwaltung der Internet-Dokumentationen, für Anzeigen und für Werbung verwendet.
Kontonummer 203 015 201 (IAVG), Sparkasse Graben-Neudorf, BLZ 660 501 01
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